Public
Con-Spiracy (CS)
for-with-of the Poor
Hilfreiche Texte

Vorwort
Impressum
Englische Version

Jesuiten im CAZ
Kalendarium
Kirche und Sport
Straßenexerzitien

 


Link zur 'Erklärung' des CS-Symbols - 'Extra pauperes nulla salus'

PUBLIC
'CON-SPIRACY' ()
For - With - Of
THE POOR

Veröffentlicht 7.1.2002 - Geändert 8.10.2015


Vorwort

   Die Gebetstreffen von Papst Johannes Paul II. mit den Oberhäuptern anderer Religionen in Assisi für Gerechtigkeit und Frieden gehören der Vergangenheit an. CS möchte dieses Anliegen lebendig halten und eine Atmosphäre schaffen helfen, in der Menschen verschiedener Religionen friedvoll zusammenleben.
   Im Himmel wird es keine Abteilungen für Juden, Christen, Muslims, Buddhisten, Hindus, Atheisten geben, denn da nach der 'natürlichen Gotteserkenntnis' nur ein Gott existieren kann (der diesen Namen 'verdient') ist Dein Gott und mein Gott ein und derselbe. Warum der eine Gott es zulässt, dass sich in den verschiedenen (monotheistischen) Religionen verschiedene Gottesvorstellungen 'entwickelten'? Sicher nicht, damit die Verehrer des einen Gottes sich bekämpfen, sondern gegenseitig bereichern. Gott hat Dich in eine islamische, mich in eine christliche Familie gestellt, und mein Schulfreund wurde von atheistischen Eltern erzogen. Dieser unser Gott wurde uns gleichsam in die Wiege gelegt.
   Tun wir also hier und heute, was unsere ewige Bestimmung ist. Welchen Sinn haben die Bilder vom Himmel, wenn sie unser Zusammenleben auf der Erde nicht prägen? Damit der Traum (Jedes Land gleicht einem Park, in dem eine Vielzahl von Bäumen, Büschen und Blumen gedeihen, von 'Regierungs-Gärtnern' liebevoll betreut. Die schwächsten, die seltensten Exemplare werden besonders gehegt.) von einer Völkerfamilie der Zukunft Wirklichkeit wird, braucht es einen Wechsel unserer Mentalität, braucht es mehr und mehr Menschen, die ihren gemeinsamen Ursprung und ihr gemeinsames Ziel wahr-nehmen, die zur Bekehrung des Herzens und zum Leben für andere bereit sind. Die Menschheitsgeschichte zeigt deutlich: Wir können uns nicht am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen. (Vgl. die Lehre von der Erbsünde im Christentum und die Lehre von der Lebensgier im Buddhismus). Doch gibt es eine Kraft, die uns 'herausziehen' kann, wenn wir uns ihrem Werben ergeben.

       Beten wird hier weiter gefasst: als Sehnsucht des Herzens, vergleichbar dem wortlosen Jubel, von dem der hl. Augustinus spricht. Es muss sich nicht ausdrücklich an den einen Gott richten. Auch Ungläubige oder Atheisten ersehnen Gerechtigkeit und Frieden und vielleicht sind sie es, denen im Gericht gesagt wird: Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid ...
       Du musst kein Experte in Atemtechnik oder Jesusgebet sein, um an CS teilnehmen zu können. Doch Du wirst davon profitieren, wenn Du im Rhythmus des Atmens betest. Du übst und tust damit etwas, das seit Jahrtausenden von buddhistischen und christlichen Mönchen geübt und getan wird und sie zur Erleuchtung, zur Herzensruhe führen soll.

     


'Con-Spiracy'

Wie nimmst Du am Gebet teil? In der Weise des Immerwährenden Jesusgebets, also der Anrufung des Gottesnamens, bzw. der Zen-Meditation. Setze Dich auf einen geeigneten Stuhl, lege Deine Hände ineinander und entspanne Dich indem Du Deinen Atem wahrnimmst, die Luft - diesen kostbaren Lebensodem - langsam und aufmerksam tief einatmest und sie in derselben Weise ausatmest. Auch beim Spaziergang oder im Bett liegend kannst Du so beten.
Dann verbinde die von Dir gewählte Gebetsformel mit Deinem Atem. Die Worte sind nicht zu hören. Sie werden innerlich gesprochen. Daher der Name 'Herzensgebet'.

 

Mögliche Gebetsformel für Juden, Christen, Moslems ...

Sprich die kursiv gesetzten Worte beim Einatmen, die unterstrichenen Worte beim Ausatmen.



Mein Herr  und mein Gott,
Nimm alles von mir,  was mich hindert zuDir.

Mein Herr  und mein Gott,
Gib alles mir,  was mich fördert zu Dir.

Mein Herr  und mein Gott,
Nimm mich mir  und gib mich ganz zu eigen Dir.


 

 


Gebetsvariante



Mein Herr und mein Gott,
nimm alles von mir, was mich hindert zu Dir.

Mein Herr und mein Gott,
gib alles mir, was mich fördert zu Dir.

Mein Herr und mein Gott,
nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen Dir.


 

 


Bete solange, wie Du für Dich festgelegt hast und verweile dabei im Schweigen. Ob 10 Minuten genug sind, ob mehr oder weniger, wirst Du herausfinden.

Das Gebet von Bruder Klaus hilft uns Selbstlosigkeit und innere Freiheit gewinnen - wenn wir es ehrlich und vertrauensvoll sprechen. Natürlich fürchte ich mich, Gott zu bitten: 'Nimm alles ...' und 'Gib alles ... .' Doch Jesus sagt: 'Wenn ihr, die ihr böse seid, euren Kindern Gutes gebt, wenn sie euch bitten, wie viel mehr euer Vater im Himmel. Er wird euch seinen heiligen Geist geben.'

 


For-with-of the Poor

CS betet für die 'armen' Reichen (for), dass sie ihre Herzen und Hände den Armen öffnen. Am dringendsten jedoch brauchen die ärmsten der Reichen, die a-sozialen Reichen unser Gebet.
CS betet mit den Armen (with). Gottes Liebe drängt uns, unser Leben mit den Armen zu teilen. Es gab und gibt Reiche, die diesen Weg wählten. Sie haben ihre Burgen verlassen und den Armen mit ihren eigenen Händen gedient. Die heilige Elisabeth sagte zu ihren ungarischen Mägden: "Wie froh können wir sein, dass wir Christus waschen und füttern dürfen... ."
CS betet um 'reiche' Arme (of). Hier geht es nicht um soziale Armut, sondern um die innere Haltung der Gelassenheit, das Los-Lassen-Können. Es geht um die Erfüllung des wichtigsten Gebotes: Gott, den Nächsten und mich selbst aus ganzem Herzen lieben. Halten wir in unserem Herzen die Sehnsucht wach nach der Seligkeit, vor Gott arm zu sein und beten wir darum, dass an uns das 'Wunder der Seligpreisungen' (Mt 5,1-12a) geschieht!

Der größte Teil der Menschheit lebt in Armut.
Armut, die von Reichen verursacht ist, schreit zum Himmel.
In der Heiliger Schrift - Altes wie Neues Testament - sind es die Armen, die von Gott besonders geliebt werden. Sie werden selig gepriesen, denn 'ihnen gehört das Himmelreich'. Gott steht auf ihrer Seite. Gegen die Reichen und Mächtigen, die mit Waffengewalt ihren geraubten Besitz - nicht ihr Eigentum! - sichern. Will ich auf Gottes Seite sein, muss mein Herz sich den Armen zuwenden, den Kleinen, Ungeliebten, Waisenkindern, Ausländern... .

Wie im Namen "CON-Spiration for/with/of the Poor" zum Ausdruck kommt, wird dieses Gebet, oder besser der Innere Lehrer des Betens, der Heilige Geist (im Pfingsthymnus auch "Vater aller Armen" genannt), uns die Armut lieben lehren. Armut meint jedoch nicht materielle Not, sondern das Frei-Werden von der Anhänglichkeit an den Besitz, von der Besitzgier. Nicht um ihrer selbst willen strebe ich nach Armut, sondern weil Gott die Armut liebt.

Der christliche Glaube verehrt das Geheimnis Seiner Liebe im Bekenntnis der göttlichen Tri(u)nität. Gottes Drei-In-Eins-Sein gründet darin, dass der Vater sich an den Sohn verschenkt und der Sohn an den Vater. 'Kraftfeld' dieses Liebes-Tausches ist der Heilige Geist. Weil Gott bei seiner Menschwerdung den Weg der Armut wählt (Krippe und Kreuz) und der Auferstandene sich total mit den 'geringsten Brüdern' identifiziert, will ich ihn bitten: Führe mich auf diesen Weg, dass ich mich mehr und mehr mit den Armen identifiziere und so am Ende mit Gott eins werde, der aus Liebe zu mir arm wurde.

Wenn ich arm dem armen Christus folge, folge ich seiner Einladung. Wenn ich mich im Gelübde der Armut ganz an den armen Christus binde, folge ich seinem Rat. Von den persönlichen Habseligkeiten abgesehen, haben Ordensleute kein Eigentum (Auto, Haus, Bankkonto u.ä.). Sie leben in Gütergemeinschaft.
Wirklich arme Menschen, arm und einfältig im Geist, sind glückselig. Gottes Segen ruht auf ihnen. (Vgl. Mt 5,3). Wie ihr Leben zeigt, stiften sie Frieden (Nikolaus von Myra, Franz von Assisi, Bruder Klaus von der Flüe).

Im Tod werde ich alles zurücklassen. Darauf bereite ich mich vor. Ich lasse Dinge und Menschen los, die mein Herz beunruhigen.

    Sinne über die Armut nach und wechsle auf ihre Seite. Oder - wie der hl. Franziskus sagt - nimm sie zur Braut. Nach Armut streben zahlt sich aus.

 


Public

Das Abzeichen kann anderen zeigen

  • Deine Teilnahme an CS,
  • Deine innere Haltung (Sehnsucht nach Gerechtigkeit, Parteinahme für die Armen,
  • Deinen tatkräftigen Einsatz für die Armen.

Das Abzeichen stammt aus dem Mandala, vor dem Bruder Klaus in seiner Einsiedelei gebetet hat. Im seinem Zentrum ist Platz für das Symbol Deiner Religion - nicht nur für das der Buddhisten, Christen, Hindus, Juden, Moslems, Menschen guten Willens. So kann das Abzeichen Zeichen der Einheit sein für Menschen die sich in Farbe, Rasse, Religion, Sprache, Kultur unterscheiden ...

zurück zum Seitenbeginn
zurück zum Seitenbeginn

Wäre es nicht großartig, wenn Menschen überall auf der Erde sich 'auf den ersten Blick' verstehen? Das CS-Abzeichen entspricht unserer Sehnsucht nach Zusammengehörigkeit. Es hilft Leute finden, mit denen wir offen über unsere Bemühungen, Erfolge und Einsichten sprechen können.

Warum d i e s e s Abzeichen?

  • Seine Pfeile erinnern ans Ein- und Ausatmen, an Ursprung und Ziel aller Wirklichkeit, und an das dreifache Gebet von Bruder Klaus
  • Die beiden Kreise sind Sinnbild des unendlichen Gottes oder des unbegrenzten Universums.
  • Es ist das Zentrum von Bruder Klaus' Mandala, dessen sechs Bilder alle von der einen, entscheidenden Aufgabe unseres Leben sprechen, von deren Erfüllung unsere Zukunft abhängt.

 

top