P. Franz Maria Sladeczek SJ

P. Franz Maria Sladeczek SJ

Pater Franz Maria Sladeczek wurde am 30. Dezember 1889 in Kattowitz geboren. Nach dem Abitur trat er 1908 ins Noviziat der Gesellschaft Jesu in Exaeten ein und studierte 1910 bis 1919 Philosophie und Theologie in Valkenburg/Holland. Zwischenzeitlich war er 1913/14 als Gymnasiallehrer in Kopenhagen tätig. Am 1. Juli 1917 wurde Pater Sladeczek zum Priester geweiht.

Nach einem Spezialstudium in Naturwissenschaft und Philosophie in München war er von 1921-1928 Professor der Philosophie in Valkenburg. Wegen eines Lungenblutens mußte er seine Vorlesungen mehrmals unterbrechen und nach Köln übersiedeln, wo er vor allem schriftstellerisch tätig war. Von 1930-1948 wirkte er als Studentenseelsorger in Dresden und gründete dort die Marianische Kongregation. Zur Genesung weilte er 1948-1951 im bayrischen Allgäu.

Gesundheitlich wiederhergestellt ging er 1951 als Studentenpfarrer nach Bamberg. Pater Sladeczek war 1958 Mitbegründer des "Deutschen Instituts für Bildung und Wissen". 1966 bekam er eine Leberzirrhose und übersiedelte auf ärztlichen Rat ins Seniorenheim des Ordens in Berlin-Kladow. Dort widmete er sich vorwiegend schriftstellerischer Tätigkeit, aber auch der Vortragsarbeit und der Pfarrjugend. Bis ins hohe Alter war Pater Sladeczek von großer Aufgeschlossenheit für Fragen der Zeit und froh im Kreise seiner Mitbrüder. Er starb am 18. März 1981.

R.i.p.