Stephan Leimgruber {*}Islamischer Religionsunterricht und islamische Religionspädagogik
Zugang zum deutschen Text: Stimmen der Zeit, 11/2011, S. 776-778
Seit gut 15 Jahren befürworten die Deutsche Bischofskonferenz, die Evangelische Kirche Deutschlands sowie alle großen politischen Parteien die Notwendigkeit der flächendeckenden Einführung islamischen Religionsunterrichts an den Schulen. Nun gibt es zwar mehrere Modellversuche für einen islamischen Religionsunterricht, jeweils mit großen Differenzen zwischen einzelnen Bundesländern, aber noch keine einheitliche Gestalt eines "islamischen Religionsunterrichts". Gegenwärtig wachsen Unzufriedenheit und Kritik unter den islamischen Verbänden, weil diese Einführung insgesamt zu langsam voranschreite und Lehrmittel, Lehrpläne und Lehrkräfte nicht ihren Vorstellungen entsprechen. Woran liegt diese Unzufriedenheit? Und was bedeutet dieses langsame Tempo der Einführung des islamischen Religionsunterrichts? Gäbe es allenfalls Wege aus der Sackgasse?
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