P. Artur Riedel SJ
* 13. September 1912 in Rybnik
9. Oktober 1975 in Potsdam

Die Lebensdaten des Verstorbenen:
1912 geboren, 1934 Eintritt in Jesuitenorden, 1936-43 Studien in München und Rom, 1942 in Rom zum Priester geweiht, 1943-46 Kaplan in Beuthen, ab 1946 Pfarrer in Grevesmühlen, ab 1917 in Schwaan, ab 1954 Volksmissionar und Exerzitienleiter, ab 1969 Hausgeistlicher in Goppeln bei den Nazarethschwestern, ab 1971 Pfarrer in Berlin-Biesdorf. Das letzte Jahr war von schwerer Krankheit gezeichnet.

Die innere Haltung von P. Riedel läßt sich mit dem Wort kennzeichnen: "Der Eifer für dein Haus verzehrt mich" (Joh 2,17). Zeichen seines Unternehmungsgeistes: Bau des Pfarrhauses in Klütz, Bau von Kirche, Pfarrheim und -wohnung in Schwaan, Renovation und Umgestaltung der Kapelle in Biesdorf. - Tief sein rastloser Seeleneifer in Pfarrseelsorge und bei Volksmissionen, Religiösen Wochen und Exerzitien in allen Gegenden der DDR, und das war nicht äußerlicher Aktivismus, sondern kam aus tieffrommem Herzen. In den römischen Katakomben war seine Liebe zu den Heiligen, besonders den Martyrern gewachsen. So seine Schriften über den hl. Martyrer Andreas Bobola SJ und die hl. Maria Goretti, Märtyrin der Reinheit. Loretto, Lourdes, Fatima formten seine Marienverehrung. Seine tiefe Frömmigkeit machte ihn zum geistlichen Führer für viele, besonders in den Gruppen der MC, die er in Mecklenburg mit Eifer aufbaute und schulte, was schließlich zur Gründung der Sühnegemeinschaft führte. - Streng in seiner Aszetik, bleib ihm stets das Gebot der Liebe das höchste und machte ihn zum stets hilfsbereiten Mitbruder und liebevollen Hirten.

R.i.p.